Die Hochtäler

Der Geist der Hochgebirge, in seiner reinsten Form

An der nördlichen Grenze der Hautes-Alpes, am Schnittpunkt der Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Isère, Savoie und Italien, bilden die „Hautes Vallées“ ein Reiseziel der besonderen Art. Drei Gebiete, acht Gemeinden – La Grave, Villar-d’Arène, Névache, Val-des-Prés, Cervières, Villard-Saint-Pancrace, Puy-Saint-Pierre und Puy-Saint-André – und ein gemeinsamer roter Faden: eine unberührte, weitläufige und authentische Bergwelt, in der die Natur ihren eigenen Rhythmus vorgibt.

Hier sind die Landschaften weitläufig und unberührt, geprägt von einer reichen alpinen Geschichte und einer nach wie vor lebendigen Bergkultur. Ein ideales Abenteuergebiet für alle, die neue Höhen erklimmen möchten … im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

La Grave & Villar-d’Arène

Die Grenzen des Hochgebirges

Man kann nicht über La Grave und Villar-d’Arène sprechen, ohne den Blick nach oben zu richten. Stolz überragt die La Meije die Dörfer und präsentiert sich mit ihrer unverwechselbaren Silhouette und einer Höhe von 3.983 Metern. Eine majestätische Erscheinung, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Eingebettet im oberen Romanche-Tal pflegen La Grave und Villar-d’Arène, die als „Villages d’Alpinisme des Écrins“ ausgezeichnet sind, eine starke Identität, geprägt von traditionellen Weilern, Kirchen, Brotbacköfen und Mühlen. Am Rande des Nationalparks Écrins, zwischen dem Col du Lautaret und dem Dorf La Grave, zeigt sich die Bergwelt hier in ihrer ganzen Pracht: Hängegletscher, hochgelegene Almen, schwindelerregende Felswände.

Wandern, Bergsteigen, Skifahren abseits der Pisten, die Natur genießen oder einfach nur das Bedürfnis, einen Gang herunterzuschalten … La Grave bietet ein einzigartiges, unberührtes und zutiefst authentisches Erlebnis.

Nicht verpassen:

  • Die Seilbahn von La Grave
  • Die Weiler und ihr architektonisches Erbe
  • Die großen Wander- und Bergsteigerrouten

Das Clarée-Tal

Ein verzaubertes Tal

Das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Clarée-Tal ist eines der unberührtesten Täler der Alpen. An der französisch-italienischen Grenze erstreckt es sich über mehr als 20.000 Hektar unberührter Natur, zwischen Wäldern, kristallklaren Flüssen, Bergseen und weitläufigen Almen.

Entlang des gesamten Tals pflegen Névache und Val-des-Prés mit ihren Weilern eine alpine Lebensart und eine wertvolle Authentizität. Als idealer Rückzugsort für Liebhaber weiter Landschaften besticht die Clarée durch ihre Ruhe, ihre Schönheit und ihr zeitloses Flair.

Das für seine zahlreichen Bergseen bekannte Hochtal bietet zudem die Möglichkeit, berühmte Gipfel über 3.000 Meter zu besteigen, darunter den majestätischen Mont Thabor, einen der am leichtesten zugänglichen und schönsten Gipfel der Hautes-Alpes.

Am Rande des Tals verlängert das „Vallée Étroite“ das Gefühl der Flucht aus dem Alltag. Auf dem Papier französisch, im Herzen italienisch, bietet es eine echte Reise über die Alpen … ohne die Grenze zu überqueren.

Der Steinbock

Grandioser Landschaften und malerische Dörfer

Zwischen Briançon und den Toren zum Queyras vereint das Gebiet des Izoard ein Mosaik aus typischen Dörfern und weiten Ausblicken. Cervières, Villard-Saint-Pancrace, Puy-Saint-Pierre und Puy-Saint-André verkörpern die Seele dieser Region, die von einer bäuerlichen, religiösen und militärischen Geschichte geprägt ist.Zwischen Almen, Wäldern, sanften Hängen und legendären Pässen laden die Landschaften zu jeder Jahreszeit zum Erkunden ein – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Schneeschuhen. Der legendäre Col de l’Izoard, der durch die Tour de France berühmt wurde, ist zudem ein spektakuläres Tor zum Queyras.

Die Hautes Vallées – echte Berge

Wild, ohne unzugänglich zu sein, besiedelt, ohne erstarrt zu sein – die Hohen Täler bieten ein einzigartiges Erlebnis inmitten einer authentischen, kraftvollen und inspirierenden Bergwelt. Eine Region, die es zu erleben, zu erkunden … und zu respektieren gilt.