Zustand der Wanderwege
Der Sommer naht, der Schnee schmilzt, doch zum Ende des Frühlings gibt es noch einige hartnäckige Schneefelder.
Welche Roaming-Möglichkeiten gibt es also bereits?
GR54
Der Wanderweg GR54 ist nun fast durchgehend begehbar. Vorsicht vor den letzten noch auf der Strecke vorhandenen Schneefeldern, die zu Verletzungen führen können, wenn die Schneebrücke beim Überqueren durch Wanderer bricht.


andere Wanderwege
Demgegenüber,
- Die Tour durch das Pays des Ecrins ist frei von Schnee und begehbar – wahlweise in 3, 6 oder 7 Tagen.
- Die Hüttenwanderung in der Vallouise (4 und 5 Tage) ist ebenfalls möglich.
- Die Strecke vom Bahnhof zum Glacier Blanc ist barrierefrei.
Welche Risiken bestehen?
Steile, aber auch nur leicht steile Schneehänge sind gefährlich, da sie rutschig sind – egal, ob der Schnee morgens gefroren oder nachmittags aufgetaut ist. Selbst mit Steigeisen wird dringend davon abgeraten, einen Schneehang zu überqueren, wenn am Fuß des Hangs eine Gefahr lauert (Abgrund, Felsen, Gletscherspalten usw.). Ebenso ist das Betreten eines Firnfeldes ohne Steigeisen gefährlich und führt jedes Jahr zu mehreren Todesfällen.
Da die Schneeschmelze verspätet einsetzt, kommt es auch zum Phänomen der Schneebrücken. Unter dem Schnee bildet sich ein Rinnsal, das eine Brücke bildet, die schließlich nachgibt – manchmal unter dem Gewicht eines Wanderers. Gehen Sie nicht über den Schnee, wenn Sie ein Plätschern unter dem Schnee hören.
Selbst auf ebenen Abschnitten kann das Gehen im weichen Schnee schnell anstrengend und unangenehm werden. Wir empfehlen Ihnen, mit der Überquerung der höchsten Pässe zu warten, bis der Schnee geschmolzen ist.

